Die PHASE II Projekte


Im Anschluss an das Förderprogramm PHASE I bietet Gewächshaus M die sogenannte PHASE II – eine intensivere Umsetzungsphase für Projekte, die die Jury überzeugt haben und im nächsten Schritt noch eine weitere Unterstützung durch Gewächshaus M erhalten sollen. Warum? Zur zielgerichteten Lösung noch bestehender Herausforderungen, wie z.B Geschäftsmodellfinalisierung, Finanzierungsmöglichkeiten, Implementierung in bestehende Angebote oder Team-Aufbau.

Und damit all das auch wirklich möglich wird, bekommt jedes Team neben Sprint-Planung, persönlichem Coaching und strategischer Beratung auch einen sogenannten „Sponsor“ an die Seite. Damit ist kein finanzieller Sponsor gemeint, sondern ein Malteser-interner „Wegfreimacher“, der sicherstellt, dass organisatorische Hürden möglichst schnell ausgeräumt werden und das Team zügig vorankommt.






PHASE II 2020





DSC00535 (2)

MIA


MERLE ELSNER, Malteser Werke
FRANKA STEMME, Malteser Werke



Kinder und Familien, die einen gesetzlichen Anspruch auf eine Kita oder einen Krippenplatz haben, aber keinen bekommen, müssen unterstützt werden. Hier setzt MIA an mit einer innovativen Spielgruppe. MIA will mit Hilfe von Übergangsangeboten ein Betreuungsangebot für sozial benachteiligte Kinder von 1-6 Jahren schaffen 

Der Bedarf sowie der Projektansatz überzeugten die Jury, sodass MIA nun in PHASE II von Merle Elsner weiterentwickelt wird und die erste Pilotierung eingeläutet werden kann. Die Sozialunternehmerin Merle ist damit als Mitarbeiterin bei den Maltesern eingestiegen und widmet sich dem Projekt nun in einer Teilzeitstelle bei den Malteser Werken bevor am Ende der PHASE II über die langfristige Verortung und Implementierung innerhalb der Malteser entschieden wird. 





Bildschirmfoto 2020-11-12 um 09.39.34


360 Grad Patientenverfügung


SIMONE FERBER-STAHL, Malteser Hilfsdienst
ELENA FRIEDL, Malteser Deutschland
DAVID WESTER, SoCura GmbH



Simone, Elena und David wollen den Umgang mit Patientenverfügungen grundlegend verändern. Um mit dem Stigma von der komplexen und unverständlichen Patientenverfügungen zu brechen, erarbeiteten die beiden in PHASE I eine moderne technische Lösung, die die Verbreitung, den Zugang und den Umgang mit der Patientenverfügung erleichtern soll.

Der innovative digitale Ansatz konnte die Jury davon überzeugen, das bestehende Angebot der Malteser zur Patientenverfügung damit zu erweitern. Das Projekt wurde nun für die nächsten Schritte der Implementierung in das Gesamtkonzept zur Patientenverfügung und in das Digitalisierungs-Programm „Zusammen.Digital“ der Malteser eingebunden und erhält für die Pilotierungsphase weiterhin die Begleitung durch das Programmteam von Gewächshaus M.

Das Team fokussiert sich zunächst auf den angedachten Online-Assistenten zur Erstellung einer Patientenverfügung und arbeitet derzeit an der Erstellung der entsprechenden Inhalte sowie des technischen Konzepts hierfür. Geplant ist, den Online-Assistenten bis Ende 2021 fertigzustellen.




2020_10_12ProjektBetreuungsverein

Kura 21


KATRIN GÖHLER, Malteser Hilfsdienst
GABRIELE RAUECKER, Malteser Hilfsdienst
JONATHAN IMME, Social Entrepreneur in Residence



Das Projekt Kura21 widmet sich einer neuen qualitativen und ethisch verantwortlichen Entwicklung der Betreuungsvereinsstruktur. In ihrem Ansatz möchten die drei einen Malteser Betreuungsverein für Menschen ohne Bezugspersonen im Alter entwickeln, die auf eine gesetzliche Betreuung angewiesen sind und dabei auf die Malteser zählenKatrin, Jonathan und Gabi wollen dabei bestehende Angebote, Dienste und Ressourcen der Malteserwelt miteinander verknüpfen.

Das Team konnte die Jury von ihren Ideen und Fortschritten überzeugen und startet nun in die PHASE II von Gewächshaus M. Ein spannendes und komplexes Feld für das sie sich stark gemacht haben. Das Team hat bereits den ersten digitalen Kick-Off hinter sich und beschäftigt sich momentan mit dem finalen Team-Setup. 



Bildschirmfoto 2020-10-29 um 11.13.30

Taskforce Wohnungslosenhilfe


ANN-CATHRIN BRENNER, Malteser Werke
ELISA BADER, Social Entrepreneurin in Residence
ESTHER BERNSEN, Social Entrepreneurin in Residence


Das Dreiergespann teilt die Vision, die Wohnungslosenhilfe von Grund auf neu zu erfindenSie verfolgen dabei das Ziel, die Lebenssituation von wohnungslosen Menschen zu verbessern und ein generelles Hilfesystem für wohnungslose Menschen unter dem Dach der Malteser zu entwickeln. 

Der ausgefeilte Projektansatz des Teams bewegte die Malteser Jury dazu, das Projekt in die PHASE II von Gewächshaus M zu überführen, um nun in die Weiterentwicklung und Implementierung innerhalb der Organisation zu gehen. Das Team ist für diese Phase im Malteser Hilfsdienst angedockt an die Abteilung Soziales Ehrenamt und wird zugleich alle Bereiche der Malteser für potentielle Pilotierung und Vernetzung in den Blick nehmen. In weiteren 14 Monaten wird nun die Idee weiterentwickelt und verprobt, um eine Perspektive zu entwickelt verbunden mit der Entscheidung, ob und wie dieses Feld langfristig fester Bestandteil der Malteser wird. 






PHASE II 2019





Berater_Ideengeber_Zusammenarbeit

Malte


FRITJOF KNIEF, Digitalfabrik
PHILIPP BENN, Malteser Werke
STEFAN REIN, Malteser Werke


Malte ist eine Smartphone-App, die die Informationsflüsse in Flüchtlingseinrichtungenvereinfacht und damit ein friedliches, respektvolles und von gegenseitigem Verständnis geprägtes Zusammenleben innerhalb der Einrichtung stärkt.

Seit Dezember 2020 ist die App für Android und Apple und Online verfügbar. Bereits zwei Erstaufnahmeeinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern bieten die App mit ihren individualisierten Informationen und Angeboten zu den Einrichtungen in insgesamt 10 Sprachen an. Die Einrichtung in Bad Doberan ist Ende Januar dazugekommen und bietet Inhalte in 8 Sprachen an.

5 weitere kommunale Gemeinschaftsunterkünfte in Mecklenburg-Vorpommern sind momentan in der Endphase der Erstellung ihrer lokalen Inhalte und starten zeitnah mit der Übersetzung.




Dirk_Kristina_quad


Via.


DIRK BLÜMKE, Malteser Hilfsdienst
KRISTINA WILMS, Entrepreneur in Residence
CONNY KEHRBAUM, Malteser Hilfsdienst


Via ist eine App mit einem digitalen Erinnerungsraum, einem interaktiven Lern- & Informationsraum und einem Online-Beratungsangebot für Trauernde.

Im Januar 2021 startete die erste Pilotphase von Via. Eine Webseite, Instagram und die Online-Beratung sind in dieser Phase online gegangen. Währenddessen wird die Entwicklung des Erinnerungsraums angegangen, damit die Version des Erinnerungsraums noch 2021 in die Pilotierung gehen kann und andere Produktmodule folgen können.







Team_Tital_Coworking



Kids


JÖRN LENGERT, Malteser Werke


KidS beinhaltet eine kindzentrierte, deeskalierende, ressourcen- und lösungsorientierte Begleitung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern im Spannungsfeld von (hoch-) konflikthafter Trennung/Scheidung im Kontext familiengerichtlicher Verfahren und Jugendhilfe.

Jörn Lengert, der zuvor im Belegungsmanagement der Jugendhilfe der Malteser Werke tätig war, wechselt nun seine Tätigkeit, um sich von nun an ausschließlich dem Aufbau dieses neuen Angebotes im Rahmen der Familienhilfe zu widmen. Er erhält Unterstützung bei der Integration dieses Dienstes in die bestehende Familienhilfestruktur der Malteser Werke und bei der Überprüfung der langfristigen Finanzierung dieses neuen Dienstes. Sein Sponsor ist Ralf Wilczek, Leiter der Abteilung Jugend & Soziales der Malteser Werke.





GewaechshausM_ChristianKlant-2511_small


Eltern-Kind-Zentrum


KATJA SCHMID, Malteser Werke


Das Eltern-Kind-Zentrum ist ein Ort, an dem Familien mit einem psychisch kranken Elternteil stationär und ambulant lernen können, mit der Krankheit Familie zu sein – unter dem Motto „Befähigung statt Heilung“.
In Phase II wird sich die Teilnehmerin Katja Schmid mit der Weiterentwicklung ihrer Idee aus psychologischer Perspektive befassen und einige kritische Fragestellungen aus der Jury mit in die Ausarbeitung nehmen. Sie erhält eine Teamkollegin, Birgit Gorgon, die im Förderprogramm mit dem Projekt Vivimus bereits mit Katja in Kontakt war und die als Mitarbeiterin einer stationären Einrichtung für psychisch kranke Jugendliche eine tolle Ergänzung für Katja ist. Christine Straube, Leiterin der Abteilung Jugend & Soziales der Malteser Werke, wird als Sponsorin die beiden in den nächsten 3-6 Monaten begleiten und die Finanzierung des Konzepts mitentwickeln.

Aktuell bereitet Katja einen Schulterblick vor, in dem es um die Entscheidung geht, wie es mit dem Eltern-Kind-Zentrum weitergehen soll. In der Planung stehen verschiedene Umsetzungsmodelle, die nun Malteser intern geprüft werden.